Eine E-Mail veränderte sein Leben völlig: Am 24. November 2004, vier Tage nach versenden der E-Mail, verhafteten Sicherheitskräfte Shi Tao und beschlagnahmten Computer und Laptop. Am 31. Januar 2005 klagte man ihn offiziell wegen der „Weitergabe von Staatsgeheimnissen“ an. Der chinesische Journalist Shi Tao wurde im April 2005 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Grund: Er hatte einer amerikanischen NGO eine E-Mail über die chinesische Pressezensur geschrieben. Setzen Sie ein Zeichen für Shi Tao Zahlreiche Menschen sind in China wegen der friedlichen Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung inhaftiert. Viele davon sind „Cyber-Dissidenten“ wie der 39-jährige Journalist und Dichter Shi Tao. Shi Tao hatte über sein Yahoo-Konto eine E-Mail an eine amerikanische Nichtregierungsorganisation (NGO) geschrieben. Darin schrieb er, dass die chinesische Regierung Journalisten davor gewarnt hatte, im Vorfeld des 15. Jahrestages über das Massaker auf dem Tiananmen-Platz zu berichten. Diese E-Mail wurde anonym veröffentlicht. Durch die Zusammenarbeit mit Yahoo konnte die chinesische Regierung den Absender dieser E-Mail ermitteln. Daraufhin verurteilte ein Gericht Shi Tao im April 2005 zu zehn Jahren Haft. Die Urteilsbegründung: Er soll dem Ausland „Staatsgeheimnisse“ verraten haben. Tatsächlich hatte Shi Tao die betreffende Informationen bei einer Redaktionssitzung der Zeitung, für die er arbeitete, erhalten. Wie er beteuerte, handelte es sich nicht um Staatsgeheimnisse. Seine Familie ist seit seiner Verhaftung ständigen Schikanen ausgesetzt. Seine Ehefrau hielt dem Druck nicht stand und ließ sich von ihm scheiden. Setzen Sie ein Zeichen und zeigen Sie Einsatz für Shi Tao. Unterschreiben Sie die Petition. Wenn Sie darüber hinaus weiteren EinSatz zeigen möchten, nutzen Sie unsere Briefvorlage und senden Sie einen Brief an die chinesische Regierung, in dem Sie die sofortige Freilassung von Shi Tao fordern. Hintergrundbericht. 
Yahoo entschädigt Shi Tao Der Internetkonzern willigte ein, die Familien der zwei inhaftierten chinesischen Oppositionellen Shi Tao und Wang Xiaoning finanziell zu unterstützen und einen humanitären Fonds für andere Dissidenten und deren Angehörigen einzurichten. Die beiden Männer hatten regierungskritisches Material im Internet veröffentlicht und waren daraufhin verhaftet und gefoltert worden, nachdem das Unternehmen Informationen über ihre Online-Aktivitäten an chinesische Behörden weitergeleitet hatte. Welche Rolle spielen Yahoo!, Google und Microsoft für die Meinungsfreiheit in China (PDF)? EinSatz: ai-Aktion vor der chinesischen Botschaft Interview mit Dirk Pleiter, China Experte
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